SPD erwartet nachhaltige Einkommens- und Beschäftigungssicherung bei der Telekom
Anlässlich der entscheidenden Phase in den Tarifverhandlungen bei der Telekom erklärt Klaus Barthel, MdB, wirtschaftspolitischer Sprecher der bayerischen SPD-Landesgruppe:
In den vergangenen Wochen haben sich viele Sozialdemokraten aktiv in die Auseinandersetzungen um die Zukunft des Unternehmens eingeschaltet und sich dabei klar auf die Seite der Streikenden und aller Beschäftigten der Deutschen Telekom AG gestellt.
Unter anderem unterzeichneten 62 Bundestagsabgeordnete und zahlreiche andere
Mandats- und Funktionsträger der SPD einen Aufruf an den Vorstand der Deutschen Telekom AG, der Argumentation und Vorgehen der Unternehmensführung deutlich kritisiert und die Position der Gewerkschaften unterstützt. Er endet mit dem Appell, dass es nicht „Doping für Aktionäre und Radfahrer und Dumping für die Beschäftigten„ geben dürfe.
Im Ergebnis erwarten wir, dass es keine Eingriffe in die bestehenden Einkommen gibt, da wir es bei der Deutschen Telekom keineswegs mit überdurchschnittlichen oder gar überzogenen Gehältern zu tun haben. Deshalb darf es auch bei den Einstiegsgehältern nicht zu drastischen Absenkungen kommen, um nicht eine weitere Runde von Lohndumping einzuläuten und jetzt auch bei der Telekom in den Bereich von Niedriglöhnen zu geraten. Die Beschäftigten der Telekom brauchen jetzt Klarheit und Planungssicherheit für sich und ihre Familien. Deshalb lautet das Gebot der Stunde:
Arbeitsplatzsicherheit, gerechte Löhne und dauerhafter Auslagerungsschutz für 50.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
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Presse 2007
