Fertigstellung 2009 wahrscheinlich
Barthel: „Großer Erfolg unserer Bemühungen“
„Die Deutsche Bahn AG, die Bundesfernstraßenverwaltung und das Bundesverkehrsministerium haben sich geeinigt“, teilt der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel mit. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Karin Roth (SPD) habe ihn darüber informiert, dass die Lösung für den Bahnübergang Hausham perfekt sei. Ein kreuzungsfreier Ausbau mit der Tieferlegung der Bahngleise sei beschlossene Sache.
Die DB Netz AG und die Bundesfernstraßenverwaltung würden den Umbau gemeinsam finanzieren, das Planungsverfahren könne bereits eingeleitet werden. Wie Klaus Barthel weiter berichtet, sei es für den zeitlichen Ablauf jetzt entscheidend, ob es in Hausham gelinge, Konsens herzustellen: „Wenn es zu keinen Einsprüchen kommt, kann das Planungsverfahren im kommenden Jahr abgeschlossen werden und tatsächlich noch 2008 mit dem Umbau begonnen werden. Bei einer Bauzeit von acht bis zehn Monaten kann der kreuzungsfreie Bahnübergang 2009 fertig gestellt sein.“ Nur bei Einsprüchen und – noch schlimmer – daraus resultierenden Gerichtsverfahren könne sich die Realisierung um zwei bis drei Jahre verzögern.
Klaus Barthel zeigte sich aber zuversichtlich, dass es dazu nicht kommen werde. „Ich bin fest davon überzeugt“, betonte er, „dass es niemanden in Hausham gibt, der diesen lebensgefährlichen Zustand nicht schnellstmöglich und auf Dauer beseitigt haben will“. Die Befürchtungen in der jüngsten Gemeinderatssitzung, eine angestrebte Übergangslösung könne zum Dauerzustand werden, könne er jetzt definitiv entkräften.
Der Bundestagsabgeordnete hatte die Staatssekretärin im Juni 2007 extra nach Hausham eingeladen, um mit ihr vor Ort die verfahrene Situation zu erörtern. Karin Roth hatte spontan zugesagt, sich für die kreuzungsfreie Lösung einzusetzen, auch wenn sie für den Bund die teuerste aller Varianten sei. „Ich bin Karin Roth außerordentlich dankbar“, sagte Barthel, „dass sie so schnell Wort gehalten hat und jetzt die einzige wirklich sichere und zukunftsorientierte Lösung für den Bahnübergang tatsächlich realisiert“. Dass die eigentlich erst für Anfang August angekündigte Entscheidung jetzt sogar noch zwei Wochen früher gefallen sei, beweise „wie ernst es der Bund mit der Beseitigung der unhaltbaren Zustände nehme“.
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Presse 2007
