Klaus Barthel, MdB

02.09.08: Roth informiert sich in Starnberg

Tim Weidner, SPD-Kreisvorsitzender

zeigt den Planungsstand

Parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth informierte sich in Starnberg über den geplanten Tunnel

Starnberg – Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Barthel kam die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, am Dienstag nach Starnberg. „Damit löst sie ihr Versprechen ein“, so Barthel, „die Stadt zu besuchen, sobald das Tunnel-Thema weiter gediehen ist.“

Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger und Stadtrat Tim Weidner informierten während der Gesprächsrunde in der Schlossberghalle über den aktuellen Planungsstand. Eingeladen waren Vertreter aller Fraktionen sowie Repräsentanten der Bürgerinitiative gegen den Tunnelbau.

Karin Roth verwies allerdings nachdrücklich darauf, dass sich die Stadt nach Erteilung des Baurechts – voraussichtlich schon in den nächsten Tagen – „nicht noch mehr Zeit ‚gönnen’ und diese Chance zur Verkehrsentlastung nutzen sollte. Wenn man jetzt wieder anfangen würde, die Diskussion ganz von vorne zu beginnen, dann wäre die Gefahr groß, dass dieses ganze Projekt nicht in den nächsten Investitionsrahmenplan gelangt.“

Allerdings waren sich Roth und Barthel nach Ortsterminen am geplanten Süd- und Nordportal darin einig, dass im Stadtrat die Details für den Tunnel noch einmal überprüft werden sollten. „Der Bund kann ja nicht die Entscheidungen korrigieren, die vor Ort getroffen worden sind“, sagte Barthel. „Aber in Starnberg sollte man sich noch einmal Gedanken machen zu möglichen Verlängerungen des Tunnels nach Norden und Süden, zu unverzichtbaren Lärmschutzmaßnahmen und natürlich auch dazu, wie sich Starnberg daran finanziell beteiligen würde.“

Karin Roth unterstrich ihre Bereitschaft, das für Starnberg so wichtige Verkehrsprojekt voll zu unterstützen. „Die Entscheidung für den Tunnel ist in der Stadt getroffen worden. Jetzt geht es um die Feinabstimmung. In ein paar Jahren werden viele von denen, die jetzt noch gegen den Tunnel sind, froh sein, dass es ihn gibt…“

 

Beim Ortstermin:

Klaus Barthel, Karin Roth und Tim Weidner