27.01.09: Ortsumgehung Hohenpeißenberg
Innovations- und Investitionsprogramm des Bundes:
SPD-Politiker setzen sich für Ortsumfahrung B 472 – Hohenpeißenberg ein
Mit der Realisierung der Ortsumfahrung Hohenpeißenberg könnte es schneller vorangehen, als bislang erwartet. Angelica Dullinger, Bundestagskandidatin der SPD, und der zuständige Betreuungsabgeordnete Klaus Barthel haben sich beim Bundesverkehrsministerium für die Aufnahme des Projekts in das aktuelle Investitionsprogramm des Bundes zur Bewältigung der Finanzkrise eingesetzt.
Bereits seit Juli 2007 liegt für die Straßenbaumaßnahme an der B 472 ein rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern vor, im Bundesverkehrswegeplan für Bayern ist die Umfahrung ebenfalls längst. Da der Bund aus Kostengründen immer nur die dringendsten Projekte finanzieren kann, kann es oft mehrere Jahre bis zum ersten Spatenstich dauern.
„Wir beurteilen die Dringlichkeit der Ortsumgehung als besonders hoch und fordern die Aufnahme in das aktuelle Paket“, schrieben die beiden SPD-Politiker jetzt an die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth. „Die Bürgerinnen und Bürger von Hohenpeißenberg brauchen diese Entlastung vom Durchgangsverkehr dringend“, betonte Angelica Dullinger nach einem Lokaltermin. Gerade dieser Abschnitt der Bundesstraße 472 sei darüber hinaus besonders unfallträchtig.
„Sehr optimistisch“ sieht Klaus Barthel, MdB, die Chancen, Hohenpeißenberg in das Paket aufzunehmen, das der Bund im Rahmen seines Innovations- und Investitionsprogramms zusätzlich finanzieren wolle. Eine Entscheidung soll in Kürze fallen.
