Klaus Barthel, MdB

23.07.09: Insolvenz von Hertie

Insolvenz von Hertie

Zum Ende der Kaufhauskette Hertie erklärt Bayern-SPD-Präsidiumsmitglied und AfA Landesvorsitzender Klaus Barthel, MdB:

Der Fall Hertie ist das Insolvenz-Modell Guttenberg: Kein Geld für die Beschäftigten, keine Zukunft für das Unternehmen.

„Stellen wir uns vor, Guttenberg würde sich durchsetzen und alle krisengeschüttelten Unternehmen in die Insolvenz schicken: Hertie wäre überall. Ein Jahr Quälerei. Dann das Ende. Die 2600 Beschäftigten stehen vor dem nichts: Keine Gehaltsfortzahlung, keine Abfindung, kein Geld für einen Sozialplan. Dafür die „Freistellung.“, sprich Arbeitslosigkeit.
Wer in der jetzigen wirtschaftlichen Lage Insolvenz sagt, meint Leichenfledderei durch die Gläubiger und meint Massenarbeitslosigkeit.

Die deutsche Wirtschaft in der Krise ist kein Abenteuerspielplatz für Modellbastler und „Ordnungspolitiker“. Der Rückhalt in der CSU für den Schwarz-gelben Minister ist eine klare Warnung für die Arbeitnehmer.“