18.09.09: Bahnübergang Hausham
Zum Verfahrensstand in Sachen Bahnübergang Hausham teilt der Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel mit:
Zeitplan wird eingehalten.
Sicherer Bahnübergang in Hausham kommt.
Die DB-Netz-AG hat ihre Planungsunterlagen im Juli dem Straßenbauamt Rosenheim zur Prüfung und Zustimmung vorgelegt. Von dort werden sie der Gemeinde Hausham übergeben, deren Beteiligung und Zustimmung ebenfalls erforderlich ist. Die Gemeinde ist über die bisherigen Planungsstände informiert.
Nach einer Zustimmung seitens der Gemeinde kann das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Wenn es keine massiven Problemen oder Einsprüche gibt, kann dieses Verfahren im Laufe des Jahres 2010 abgeschlossen werden und im Herbst mit dem Bau begonnen werden.
Die Planungen sehen eine sogenannte Gefahrenraum-Freimelde-Anlage (GFA) vor. Diese kann menschliches Versagen ausschließen und die Wartezeit drastisch reduzieren. Sie kostet drei bis vier Millionen Euro und wird von Bahn und Bund finanziert.
Eine Troglösung war verworfen worden, weil aufgrund der Situation des Grundwassers die Kosten unverhältnismäßig hoch geworden wären und nach vorsichtigen Schätzungen bei 14 Millionen Euro gelegen hätten. Mittlerweile hat das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) seine Bedenken gegen die elektrische Sicherung zurückgestellt, weil die DB AG technische Verbesserungen vorgenommen hat.
Dazu MdB Klaus Barthel: „Das ist genau die Lösung, für die ich mich von Anfang an eingesetzt habe. Dank der Unterstützung von Staatssekretärin Karin Roth (SPD) befinden wir uns jetzt auf der Zielgeraden, weil Planung und Finanzierung stehen. Der Ball liegt jetzt im Feld der Gemeinde Hausham – dann kann es losgehen.
