Teresa Bolzmacher aus Wolfratshausen nahm am 23. PPP-Austauschprogramm für junge Berufstätige 2006 teil.
Nach der Nominierung durch Klaus Barthel stand als erstes die Teilnahme am TOEFL-Test (Test of English as a Foreign Language) im März 2006 an. Dabei handelt es sich um einen Sprachtest, der den Community Colleges in den USA als Einstufungshilfe dient. Im April folgte ein 8-tägiges intensives Vorbereitungsseminar in Würzburg zu landeskundlichen und bildungspolitischen Themen, ein interkulturelles Training und vor allem zu programmbezogenen Detailinformationen.
Lesen Sie selbst über ihre ganz konkreten Erfahrungen - so dass sich andere Interessentinnen und Interessenten ein noch genaueres Bild vom "PPP" machen können:
Sonntag, 14. Mai 2006
"Sehr geehrter Herr Barthel,
vor gut einer Woche bin ich von der ersten großen Etappe meines Amerika-Aufenthalts zurückgekehrt. Wie versprochen möchte ich hiermit anfangen Sie an meinen Erlebnissen rumd um mein "Amerika-Jahr" teilhaben zu lassen.
Wir wurden von InWent zu einem einwöchigen Vorbereitungsseminar in Würzburg eingeladen. Dort traf ich auf 25 junge Menschen, die -wie ich- dieses große Abendteuer antreten werden. Einfach toll zu erleben, wie sich 26 junge Leute mit total unterschiedlichen Berufen und Charakteren auf Anhieb so gut verstehen können.
Natürlich hieß es nicht nur die Kontakte zu den anderen Teilnehmern zu pflegen, sondern auch unser Wissen über die deutsche und amerikanische Geschichte aufzufrischen, die politischen Systeme der beiden Länder kennen zu lernen und natürlich über die Unterschiede in der amerikanischen und deutschen Gesellschaft zu erfahren. Auch wurden wir mit vielen nützlichen Tipps, was die Vorbereitung für und Einreise nach Amerika und das Leben angeht ausgestattet. Wir haben Erfahrungsberichte von ehemaligen Teilnehmern zugehört und verschiedene Filme und Präsentationen angeschaut und selbst ausgearbeitet.
Im März 2006 habe ich in München den sog. TOEFL-Test (Test of english as a foreign language) abgelegt, der zur Einstufung ins College dient. In Würzburg haben wir die Ergebnisse erfahren. Ich war im oberen Drittel dabei, worüber ich auch ein bisschen stolz bin :-).
Im Großen und Ganzen eine einmalige, informative und unvergessliche Woche. Im Anhang habe ich für Sie ein paar Fotos beigefügt.
Bis zur Ausreise am 1.8. bzw. 8.8. (Einteilung liegt noch nicht vor) steht nächsten Freitag noch die Visumsbeantragung im amerikanischen Konsulat in Frankfurt an. Ende Juni/Anfang Juli werden wir dann über unsere Platzierung in Amerika informiert.
Ich möchte Ihnen nochmal herzlich für diese Chance danken. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.
Freundliche Grüße,
Ihre
Teresa Bolzmacher "
Donnerstag, 31. August 2006
"Lieber Herr Barthel,
jetzt bin ich schon fast einen Monat in Amerika. Die Zeit rast nur so dahin. Kein Tag ist wie der andere - jeden Tag erlebe ich etwas aufregendes und außergewöhnliches Neues.
Nach einem einmaligen und faszinierenden 4-tägigen Aufenthalt in New York, bei dem wir neben unseren Seminaren auch noch einige Zeit zum entdecken der Stadt hatten (Empire State Building, Statue of Liberty, New York Stock Exchange, Chrysler Building und noch vieles mehr), ging es für 5 andere Teilnehmer und mich per Bus weiter nach Greensboro. Dies ist eine kleinere Stadt in North Carolina. Nach einem 5 tägigen Zwischenstopp, mit Baseballspiel, Barbecue, Shopping und Amusement Park und einer tollen Zeit dort bin ich per Amtrak (eine amerikanischen Zuggesellschaft, vergleichbar mit der deutschen Bahn) weiter zu meiner endgültigen Platzierung "Atlanta" gefahren.
Seitdem verbringe ich meine Zeit dort in einer kleinen Vorstadt von Atlanta namens Acworth. Ich lebe dort mit meiner Gastmutter Joann und ihren Haustieren (3 Hunde) in einem kleineren Haus in einer freundlichen Nachbarschaft, mit Swimmingpool und Tennisplatz.
Zu meiner Universität (Kennesaw State University) sind es gute 10 Meilen, die ich hoffentlich bald mit meinem eigenen Auto zurücklegen kann. Davor muss ich zuerst noch meinen amerikanischen Führerschein machen und hoffe, dass der Termin gegen Ende dieser Woche erfolgreich sein wird.
Das Campusleben ist sehr verschieden von den Universitäten die ich von Deutschland her kenne. Sehr viele Aktivitäten außerhalb des Unterrichts, viele Verbindungen und riesengroße Anlagen, in denen ich mich auch schon ein-/zweimal verirrt habe. Neben dem Lernalltag bleibt an den Wochenenden noch einige Zeit um das Land und die Kultur Amerikas kennen zu lernen. Vor zwei Wochen habe ich mir die Stadt Atlanta angeschaut und habe dort in der Coka-Cola-Company die verschiedenen Geschmacksrichtungen und die Herstellung von Coka Cola erkundet. Und letztes Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie sogar in einem anderen Bundesstaat von Amerika. Wir sind nach Tennesee in die Smoky Mountains gefahren und haben dort in einem "trailor" übernachtet.
Ich bin schon sehr gespannt, was die nächste Zeit bringen wird über die ich Ihnen in meiner nächsten e-mail berichten werde. Ich schicke Ihnen viele Grüße aus Amerika nach Deutschland und bedanke mich noch mal herzlich, dass ich durch Sie diese tollen neuen Erfahrungen machen kann.
Herzliche Grüße,
Ihre
Teresa Bolzmacher"
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Teresa Bolzmacher im ersten Monat ihres USA-Aufenthaltes |






